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Probleme in China machen Adidas zu schaffen

Herzogenaurach (dpa) – Die anhaltenden Lieferprobleme etwa durch Werksschließungen in Vietnam und eine geringere Nachfrage auf dem wichtigen chinesischen Markt haben dem weltweit zweitgrößten Sportartikel-Hersteller Adidas das dritte Quartal vermiest. Der Konzern bestätigte am Mittwoch zwar seine Jahresprognose, geht aber nun davon aus, am unteren Ende der Spanne zu landen.

Adidas hatte zuletzt einen Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft in Höhe von 1,4 bis 1,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Der Umsatz soll weiterhin währungsbereinigt um bis zu 20 Prozent zulegen. In den ersten neuen Monaten kamen bereits 1,37 Milliarden Euro zusammen, bei einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 24 Prozent. Traditionell gehört das vierte Quartal aber zu den ergebnisschwächsten bei den Herzogenaurachern.

Im dritten Quartal hatte sich das Umsatzwachstum abgeschwächt. Das anhaltend problematische Umfeld in China mit einem Umsatzminus von 15 Prozent, coronabedingte Lockdowns in der Region Asien-Pazifik sowie Lieferkettenprobleme hätten das Umsatzwachstum um 600 Millionen Euro gedämpft. Die Erlöse stiegen den Angaben zufolge währungsbereinigt um drei Prozent auf 5,75 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren Europa und Nordamerika, die jeweils währungsbereinigt um rund neun Prozent zulegten.

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