Ärger im Tierheim Kulmbach: Mitarbeiter reagieren auf Anschuldigungen

Gegen teils schwere Vorwürfe hat sich das Kulmbacher Tierheim eindringlich gewehrt. Nach dem Facebookpost einer Tierschützerin waren Tierheimmitarbeiter scharf kritisiert worden. Es ging ursprünglich um drei verwilderte Katzen, die in einem Gehege am Tierheim leben und nicht vermittelt werden, obwohl es ginge, so der Vorwurf.

Vereinsvorsitzender Wolfgang Hain machte gestern deutlich: Eine Vermittlung würde für die freilebenden Katzen großen Stress bedeuten. Die Tiere distanzierten sich klar von Menschen und wollten ihre Ruhe haben.

Gegen die Verfasserin des Facebookposts hat der Tierschutzverein Kulmbach Anzeige wegen übler Nachrede erstattet. Die Tierschützerin hat im Gespräch mit unserem Sender erneut erklärt: ihr sei es nur um das Wohl der Tiere gegangen. Die Folgen ihres Posts habe sie so nicht erwartet. Sie erhoffe sich ein klärendes Gespräch.