Alle wollen das Tübinger Modell: Entscheidung fällt kommende Woche

Bayreuth will Modellstadt werden, Bamberg auch und Coburg, die Landkreise Hof und Wunsiedel auch und auch der Landkreis Kulmbach. Wie sehr sich die Menschen nach Lockerungen in der Corona-Pandemie sehnen und wie intensiv auch die kommunalen Verwaltungen nach Mitteln und Wegen suchen, MIT der Pandemie leben zu lernen, zeigt sich daran, wie viele Kommunen bei uns sich darum bewerben, das so genannte Tübinger Modell ausprobieren zu dürfen.

Nach Ostern soll es für zwei Wochen in  einer Stadt oder einem Landkreis in jedem Regierungsbezirk ausprobiert werden. Mit einem negativen Corona-Schnelltest, den man sich an einer Teststationen holen kann, hat man dabei einen Tag lang sorgenfreien Zutritt beim Einkaufen, im Restaurant oder Café oder auch im Theater.

Die Entscheidung soll kommende Woche fallen. Ministerpräsident Söder hatte angekündigt,  man wolle das Modell in Regionen mit Inzidenzwerten von 100 bis 150 testen. Kulmbach wäre mit heute 283 raus, Kronach mit einem Wert von 236 auch. Auch in Bayreuth steigen die Zahlen, der Landkreis liegt jetzt bei einer 7-Tage-Inzidenz von 150, die Stadt bei 185. Und auch im Westen Oberfranken steigen die Infektionszahlen langsam.  Im Landkreis Lichtenfels liegt der Wert bei 152, Coburg hat in Stadt und Landkreis um die 60, in Bamberg Stadt – bisher gabs dort die niedrigsten Werte in Oberfranken – steigt der Inzidenzwert jetzt auf 99.