Alle wollen das Tübinger Modell: Kulmbach ist noch im Rennen

Das Tübinger Modell macht Schlagzeilen in Oberfranken. Seit die Staatsregierung verkündet hat, dass sie das Modell mit dem Tagesticket für einen negativen Corona-Schnelltest in allen Regierungsbezirken ausprobieren will, liefern sich auch die obrfränkischen Städte und Landkreise ein Wettrennen beim Bewerben.

Der Kulmbacher FW-Landtagsabgeordnete Rainer Ludwig hatte in Absprache mit Landrat Söllner schnell reagiert und die Kulmbacher Bewerbung als eine der ersten abgegeben. Nachdem aber Kulmbach einen Inzidenzwert von 272 hat und Regionen mit Werten zwischen 100 und 150 für das Modell in Frage kommen, scheinen die Kulmbacher Chancen eher schlecht.

Rainer Ludwig macht aktuell in einer Pressemitteilung darauf aufmerksam, dass er bei Gesundheitsminister Holetscheck nachgefragt habe. Der habe bestätigt, dass es bisher keinen Ausschluss gebe und alle Anträge eingehend geprüft werden. Allerdings gibt auch Rainer Ludwig zu, mit 55 Anträgen für die acht Modellstandorte bayernweit ist die Nachfrage groß. Bis Mitte der kommenden Woche soll die Entscheidung fallen.