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Allgemeinverfügung des Landkreises: was ist erlaubt und was nicht

Die Kontaktbeschränkungen im Landkreis Kulmbach sind noch einmal verschärft worden. Das Landratsamt hat gestern wegen des hohen Inzidenzwerts von 318 noch einmal eine Allgemeinverfügung erlassen.

Die Einschränkungen beziehen sich auf zwei Bereiche, in denen ein erhöhtes Infektionsgeschehen festgestellt wurde: zum einen im privaten Bereich, zum anderen in den Pflegeeinrichtungen im Landkreis.

Treffen mit einer Person eines anderen Hausstandes sind demnach nicht mehr erlaubt. Das gilt auch für Sport oder Spaziergänge im Freien. In den Pflegeeinrichtungen im Kulmbacher Land gilt ein Besuchsverbot, sobald es dort nur einen Coronafall gibt. Ausnahme des Verbots ist die Begleitung Sterbender.

Alle anderen triftigen Gründe, weswegen man das Haus verlassen darf, bleiben laut Oliver Hempfling, dem Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz am Landratsamt, bestehen, wie etwa sich um ein Familienmitglied zu kümmern (die Wahrnehmung des Umgangs- und Sorgerechts), oder auch die Unterstützung Alter und Kranker oder der Besuch des Lebenspartners.

Auch das Kinderbetreuungsmodell in deiner festen nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaft bleibt, so Hempfling.

Er betont, die neue Einschränkung sei  nicht dazu da, die Bevölkerung zu ärgern, sondern um sie zu schützen.

Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum 24. Januar.