Altlasten im Boden: In der Kulmbacher Blaich soll es weitere Untersuchungen geben

Der Boden im Kulmbacher Stadtteil Blaich wird weiter untersucht, nachdem dort Altlasten gefunden worden sind. Nach dem Abriss eines Hauses in der Michel -Weiß-Straße ist die Rede von Arsen, Quecksilber und Blei im Erdreich.
Udo Petzoldt, Geschäftsführer der Baugenossenschaft Kulmbach kritisiert laut Bayerische Rundschau die Stadt, die sich seiner Meinung nach zu viel Zeit lasse, das Problem anzugehen. Der Boden müsse ausgetauscht und entsorgt werden.

Die Baugenossenschaft will auf dem Grundstück seit drei Jahren ein Haus mit 24 Wohnungen bauen. Immerhin, die Stadt hat die Anwohner gewarnt, etwa ihre Kinder nicht im Freien spielen zu lassen.
Stadtsprecher Simon Ries macht in der Rundschau deutlich, erst seit Anfang des Jahres stehe fest, dass die Stadt rechtlich verantwortlich sei. Deshalb habe sie bei der Gesellschaft zur Altlastensanierung finanzielle und fachliche Unterstützung beantragt.

Nach den Worten des Leiters des Kulmbacher Tiefbauamtes, Ingo Wolfgramm, soll der Kulmbacher Antrag aber erst im Herbst behandelt werden, nach weiteren Untersuchungen, mit denen man Spezialisten beauftragen müsse. Er rechnet mit Kosten im sechsstelligen Bereich.