Altlastenuntersuchung in der Blaich: lediglich die Oberböden müssen saniert werden

Zwei Jahre nach Start einer Altlastenuntersuchung im Kulmbacher Stadtteil Blaich hat die Stadt jetzt die Ergebnisse der Studie vorgestellt. Erfreulich ist demnach, dass von dem Hausmüll einer Mülldeponie aus den 50er Jahren keine größere Gesundheitsgefahr ausgeht. Das Grundwasser ist nicht betroffen und auch die Böden müssen nicht komplett saniert werden.

Lediglich in den oberen Bodenschichten finden sich teils krebserregende Stoffe, die bestimmte Grenzwerte überschreiten. Zum einen geht es darum, dass kleine Kinder die Stoffe aufnehmen könnten, wenn sie im Garten spielen und Erde in den Mund nehmen. Zum anderen können die Stoffe in selbst angebautes Gemüse gelangen.

Die Stadt kontaktiert dieser Tage alle Grundstückeigentümer in dem betroffenen Bereich zwischen der Blaicher Straße und dem Ängerlein. Voraussichtlich im nächsten Jahr sollen die Böden auf unterschiedliche Weise – je nach Machbarkeit und Wunsch der Eigentümer – saniert werden. Die Kosten dafür werden komplett durch die Stadt und die Gesellschaft für Altlastensanierung übernommen.