© Monika Skolimowska

Anklage gegen Bänker erhoben: 51-Jähriger soll fast 2 Millionen abgezweigt haben

Fast 1,8 Millionen Euro soll ein früherer Vorstand der Raiffeisenbank in Emtmannsberg im Landkreis Bayreuth in die eigene Tasche gesteckt haben. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat jetzt Anklage gegen den Mann  vor der Wirtschaftsstrafkammer in Hof erhoben. 2018 war der Skandal aufgedeckt worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 51-jährigen Ex-Bänker vor, seine Position als Bankvorstand ausgenutzt und durch Kassenentnahmen und Falschbuchungen immer wieder Geldbeträge entnommen zu haben.

Das Geld soll er zur Finanzierung von Immobilien und für seine eigenen Lebenshaltungskosten verwendet haben. Die Anklage lautet auf Untreue und Geldwäsche in zusammen fast 40 mehreren Fällen. Mitangeklagt ist ein 46-jähriger Bayreuther Geschäftsmann und Bekannter des Emtmannsberger Bänkers, dem er über 220.000 Euro gegeben haben soll, weil der einen erheblichen Finanzbedarf hatte, wie es heißt.

Wann dem Angeklagten der Prozess gemacht wird, ist noch nicht bekannt. Die kleine Emtmannsberger Raiffeisenbank war als Folge des Skandals mit der VR-Bank Bayreuth-Hof fusioniert.