Anschieben, anschieben, anschieben: Zum Uni-Campus soll es auch in Kulmbach einen Runden Tisch geben

Dass vieles, was den neuen Uni-Campus in Kulmbach angeht, eher schleppend verläuft, ist in der Stadt Dauerthema, nicht erst seit einem Baustellengespräch von CSU und WGK mit dem Unidekan, und der Erklärung von FW-Landtagsabgeordnetem Rainer Ludwig.

Bürgermeister Frank Wilzok, der aktuell den in Urlaub befindlichen Oberbürgermeister Lehmann vertritt, will einen Runden Tisch in Kulmbach organisieren, bei dem alle Gewerke vertreten sein sollen. Dabei soll es um einen neuen Bauzeitplan für die Arbeiten in der Spinnerei gehen, wo ja die Interimsräumlichkeiten für die Uni entstehen sollen, bis der eigentliche Campus auf dem Güterbahnhofsgelände fertig sind. Das hat Wilzok im Gespräch mit Radio Plassenburg erklärt. Der alte Bauzeitplan sei wegen Corona durcheinander geraten, viele Arbeiten hätten sich verzögert.

Ende November soll es einen von CSU-Abgeordnetem Martin Schöffel organisierten Runden Tisch in München geben, mit Wissenschafts- und Bauminister und Vertretern aus Kulmbach. Das werden Oberbürgermeister Lehmann sein und Bürgermeister Wilzok, außerdem die Fraktionsvorsitzenden und die Landtagsabgeordneten von CSU und FW, Schöffel und Ludwig.

Dabei wird es vermutlich um die, wie es heißt festgefahrenen Verhandlungen um das Güterbahnhofsgelände in Kulmbach gehen. Wie konkret über den Baupreis verhandelt wird, ist unklar. Im Januar hatte Bauminister Reichart klar gemacht, Ende des Jahres sollten die Verträge unter Dach und Fach und die Bauarbeiten auf dem Güterbahnhofsgelände 2021 starten.