Anti-Drogen-Tag: Kulmbacher Suchtberatungsstelle verzeichnet Klientenanstieg

Wer ein Suchtproblem hat, der kann sich in Kulmbach bei der Suchtberatungsstelle der Diakonie helfen lassen. Und auch die verzeichnet gemäß dem deutschlandweiten Trend einen Anstieg der drogensüchtigen Klienten. Besonders auf dem Vormarsch: Menschen, die wegen ihrer Cannabisabhängigkeit Hilfe brauchen. Fast 60 Klienten hat die Suchtberatungsstelle vergangenes Jahr wegen Cannabis betreut, 2016 waren es noch unter 40.
Allerdings betont die Diakonie zum heutigen Anti-Drogen-Tag: Nur weil sich mehr Süchtige helfen lassen, muss es nicht bedeuten, dass es auch mehr Süchtige gibt. Möglicherweise kommt der Anstieg auch deswegen zustande, weil mehr Menschen aus der Sucht herauswollen.
Sollten auch Sie Hilfe benötigen, die Suchtberatungsstelle der Diakonie ist in der Waaggasse 5 zu finden. Dort werden Sie auch anonym beraten.