Antikörper-Medikament im Einsatz: Corona-Patienten in Bayreuth behandelt

Im Bayreuther Klinikum ist bei Corona-Patienten erstmals ein Antikörpermedikament eingesetzt worden. Das Medikament ist zwar noch nicht zugelassen, kann aber in besonderen Fällen angewendet werden, heißt es heute im Nordbayerischen Kurier. Der Hintergrund sind Hinweise, dass solche Antikörper-Medikamente das Risiko eines schweren Verlaufs einer Infektion mindern können.
In Bayreuth hat man das Medikament zum Beispiel einem Mann verabreicht, der mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus gebracht wurde und bei dem man beim Routinetest eine Corona-Infektion festgestellt hat. Das Bundesgesundheitsministerium hatte im Januar 200.000 Antikörper-Dosen gekauft, Kostenpunkt 400 Millionen Euro. Das Medikament wurde an die Unikliniken in Deutschland verteilt, darunter sechs in Bayern.