Antrag auf Intensivtransportwagen gestellt: Oberfranken als einzige Region ohne speziellen Wagen

Auch Kulmbach soll einen Intensivtransportwagen bekommen, um Intensivpatienten verlegen zu können. Das wünscht sich dritter Bürgermeister von Kulmbach, Frank Wilzok. Der Bedarf eines solchen speziellen Transportwagens sei da, so Wilzok, da die Bevölkerung immer älter werde, aber die Krankenhäuser, die eine Komplettbehandlung vornehmen, immer weniger. Aktuell werden die pflegebedürftigen Patienten von einem Arzt aus Bayreuth begleitet und von dem normalen Rettungswagen aus Kulmbach gefahren, der dann oft stundenlang weg ist. Ausgestattet sei der auch nicht so gut wie ein spezieller Intensivtransporter.

Von den Intensiv-Wagen gibt es in Bayern schon fünf Stück, lediglich in Oberfranken noch keinen. Kulmbach sei als Standort dafür laut Frank Wilzok prädestiniert. An der neuen Rettungsstelle am Klinikum gäbe es genug Platz für so ein Fahrzeug und Personal wäre – bedingt durch die Kooperation des Klinikums Kulmbach mit dem BRK – auch da.

Der Antrag liegt nun beim Innenministerium vor. Von dort muss entschieden werden, ob in Oberfranken tatsächlich Bedarf an so einem Wagen bestehe.