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Arbeitsgericht Bayreuth: früherer GTO-Mitarbeiter verurteilt

Manipulierte Sammelüberweisungen, Auszahlungen mit der Kreditkarte und getürkte Steuererklärungen. Das war der Vorwurf gegen einen früheren Mitarbeiter der GTO, einer Tochtergesellschaft der Handwerkskammer für Oberfranken. Der frühere leitende Mitarbeiter hat sich mehr als zwei Millionen Euro in die eigene Tasche gesteckt. Das Bayreuther Arbeitsgericht hat jetzt entschieden, der frühere GTO-Mitarbeiter, Klaus R., muss den veruntreuten Betrag von über zwei Millionen Euro (2.080.964,54) zahlen, heißt es in einer Mitteilung der HWK. Im Juni 2019 sind bei einer Betriebsprüfung durch das Finanzamt Unregelmäßigkeiten bei der Steuervoranmeldung aufgetreten. Ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer hat dann den ganzen Betrug aufgedeckt.