Arztprozess in Coburg: Psychologe soll falsch abgerechnet haben

Keine entlastenden Zeugenaussagen gab es bisher vor Gericht für einen Coburger Arzt, der wegen Abrechnungsbetrugs und sexuellem Missbrauch von Patientinnen angeklagt ist. Hatten zum Prozessauftakt drei Zeuginnen bestätigt, dass der Psychologe Beziehungen zu von ihm abhängigen Patientinnen pflegte, so hat eine Mitarbeiterin der KVB jetzt so gut wie ausgeschlossen, dass der Arzt aus Unwissenheit falsch abgerechnet hat. Um 50.000 Euro soll er betrogen haben. Hinzu kommt jetzt noch die Aussage eines Polizeibeamten, der bei Durchsuchungen bei dem Arzt Spritzen mit Betäubungsmittel gefunden hatte, die der Arzt, so der Ermittler, illegal verkauft haben könnte. Der Prozess wird Mitte November fortgesetzt.