Atommüllendlager im Fichtelgebirge: die ersten Untersuchungen nähern sich dem Ende

Seit Jahren taucht das Thema immer wieder auf – ein Atommüllendlager im Fichtelgebirge. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) will Ende des Monats einen Zwischenbericht zur Suche nach einem Standort und zu ihren geologischen Gegebenheiten herausbringen. In Ostbayern werden dabei immer wieder das Fichtelgebirge, der Oberpfälzer und der Bayerische Wald genannt. Die Bürgerinitiative gegen ein Endlager in Ostbayern will heute vorab informieren.

Die Bürgerinitiative, aber auch der Geopark Bayern Böhmen und der Landrat von Wunsiedel, Peter Berek (CSU), rechnen damit, dass die ostbayerischen Granitgebirge unter den zunächst rund 100 Gebieten sein werden, die weiter untersucht werden sollen. Experten und auch die Bürgerinitiative gehen davon aus, dass der Granitboden im Fichtelgebirge dann im weiteren Verfahren ausscheidet. Bis 2031 soll ein Atommüllendlager gefunden sein. Die Infoveranstaltung der Bürgerinitiative heute Abend findet ausschließlich online statt und beginnt um  19 Uhr.