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Auf der Wiesn soll weniger Müll entstehen

München (dpa/lby) – Auf dem Münchner Oktoberfest soll weniger Abfall produziert werden. Aufklärungskampagnen und intensive Beratungen der Festzelt-Betreiber sollten dabei helfen, sagte Kristina Frank, Kommunalreferentin und Erste Werkleiterin des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebs (AWM) am Mittwoch auf der Theresienwiese. Rund 1600 Tonnen Müll fallen jährlich auf der Wiesn an, 2017 war es sogar ein wenig mehr. «Deshalb werden wir in Zukunft wieder vermehrt auf Maßnahmen setzen, um Abfälle so gut wie möglich zu vermeiden», so Frank.

Rund 1000 Tonnen Abfälle aus Zelten, Fahrgeschäften und Buden landen in Containern zwischen den Bierzelten. Der Großteil wird gepresst. Für Wertstoffe wie Glas und Papier gibt es eigene Sammelbehälter. Hinzu kommen 450 Tonnen Speisereste, 100 bis 200 Tonnen Kehricht fegt die Straßenreinigung zusammen. Entsorgt wird nachts: Zwischen 2.00 Uhr und 8.00 Uhr sind die Mitarbeiter im Einsatz.