Auf nach Molise

Die zweitkleinste Region Italiens ist vielen von uns höchstens im Roman von Jan Weiler „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ begegnet: Molise. Dabei gibt es hier kaum überlaufene Strände, typisch italienische Lebensweise und türkises Meer ebenso, wie Olivenhaine und alte Höfe im Hinterland.

Energie tanken bei der Oliven-Ernte

Zwischen Apulien und den Abruzzen liegt Molise. Die kleine Region kann mit vielem aufwarten, was anderen Regionen eher schwerfällt. Vor allem mit einer Ursprünglichkeit, wie kaum anderswo in Italien. Und Marina Colonna hat nicht umsonst ihre alte Heimat Rom mit dem Olivengut ihres Vaters eingetauscht: „Auf dem Land zu leben und sich um die Olivenbäume zu kümmern, gibt viel Energie. Und es ist wirklich wunderschön, nach ihnen zu sehen und den Unterschied zwischen den Jahreszeiten mitzuerleben. Wenn die Leute während der Erntezeit kommen wollen, können sie bei uns ihre eigene Oliven-Ernte genießen, und dann gehen sie mit einer Flasche Öl nach Hause, von der sie sagen können: ‚Ich habe das selbst gemacht‘.“

Kulinarischer Genuss in Termoli

Direkt am Meer liegt dagegen Termoli. Hier leben auch kreative Menschen wie Solly Tomasone. Vierfache Mutter, preisgekrönte Köchin und Inhaberin von „Oyster Fish“: „Für mich bedeutet Slow Food, in einem Gebiet verwurzelt zu sein und nie die Verbindung zur Kultur zu verlieren, zu dem was wir sind und was wir waren. Das ist etwas, was mein derzeitiges Restaurant so besonders und einzigartig macht: dass es eine Kombination aus Innovation und Tradition gibt. Ich versuche, die Zutaten zu komponieren, indem ich eine Verbindung zwischen dem Land und dem Meer herstelle. Das ist es, was ich nie verlieren möchte beim Kochen, den wahren Duft des Meeres.“

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der Italienischen Zentrale für Tourismus ENIT

Weiterführende Informationen

finden Sie unter www.visitmolise.eu

und auf www.italia.it