Ausbau des Behördenfunks in Mainleus: Bürger kritisieren Vorhaben des LKA

Um Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen im Ernstfall eine reibungslose Kommunikation per Digitalfunk zu ermöglichen, sollte beim Mainleuser Ortsteil Eichberg eine Sendeanlage errichtet werden. Zum Ausbau des sogenannten Behördenfunks hat es jetzt in Mainleus einen Infoabend mit den Bürgern und zwei Abgesandten des Landeskriminalamts gegeben, so die Bayerische Rundschau. Das Vorhaben ist dabei stark kritisiert worden. Viele Bürger haben Bedenken über eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch die Strahlung eines solchen Masts. Aufgrund des großen Widerstands der Bürger wurde der Antrag auf den Bau des Funkmasts letztendlich wieder zurückgezogen. Damit sei das Thema allerdings noch nicht erledigt. Laut den LKA-Mitarbeitern würden die Planungen jetzt von Neuem beginnen. Das letzte Wort an dem Infoabend hatte letztendlich Bürgermeister Robert Bosch. Er hat erklärt, dass jetzt überprüft werde, ob tatsächlich Funklöcher beständen und ob Bedarf für einen Funkmast da sei. Dann gehe das Verfahren wieder in den Gemeinderat. Thomas Gumpp vom LKA hat auf mittlerweile 880 dieser Anlagen in Bayern verwiesen und klar gestellt, dass das LKA damit weder wirtschaftliche Interessen verfolge, noch die Standortsuche ein geheimer Prozess sei. Es gehe lediglich darum, den Rettungskräften eine abhörsichere und einwandfreie Kommunikation zu ermöglichen.