Ausgetreten: Kulmbacher Richard von Schkopp verlässt die CSU

Der Kulmbacher Richard von Schkopp macht es dem Bamberger Domkapitular Peter Wünsche nach und veröffentlicht seinen Austritt aus der CSU bei Facebook. Mit dem Gedanken, auszutreten, habe er sich schon länger beschäftigt, sagte der 66-Jährige der Bayerischen Rundschau. Im Juni habe er den Schritt vollzogen und ihn jetzt wie der Bamberger Kirchenmann öffentlich gemacht.
Die Gründe waren für von Schkopp ähnlich: Die Ausrichtung der CSU insgesamt und die Asylpolitik. Der Kulmbacher CSU stellt der 66-Jährige ein gutes Zeugnis aus, kommunalpolitisch sei alles in Ordnung.
Einer neuen Partei will sich von Schkopp nicht zuwenden, er will sich künftig nur noch sozial engagieren, etwa bei der Tafel, in der Trauerarbeit und im Hospizverein.