Autonome Busse ab jetzt mit Passagieren: Forschungsprojekt in Kronach geht in die nächste Testphase

In den zwei automatisierten Bussen in Kronach dürfen seit Anfang der Woche Passagiere mitfahren. Damit geht das oberfrankenweite Forschungsprojekt auch in der Lucas-Cranach-Stadt in die nächste Testphase. Coronabedingt hat sich das etwas verzögert, außerdem dürfen in den zwei fahrerlosen Shuttles auch nur vier statt der möglichen acht Personen mitfahren. Nun müsse die Bewerbung der Busse folgen, damit im Sommer auch viele Touristen die Shuttles nutzen, sagt Wolfgang Puff, Kreisentwicklungsleiter des Landratsamtes in Kronach und für die Busse zuständig. Die Strecke vom Bahnhof zur Festung Rosenberg sei genau für diese Zielgruppe ausgewählt worden. Ein Audio-Guide informiert über weitere Sehenswürdigkeiten in Kronach. Die Busfahrten sind zwar auf Touristen ausgerichtet, können aber auch von den Kronachern genutzt werden. Eine komplette Fahrt dauert maximal eine Stunde und ist kostenlos. Die automatisierten Shuttles fahren täglich von Zehn bis Zwölf und von halb Drei bis Sechs Uhr.