Autoraser vor Gericht: Tod eines 19-jährigen Kulmbachers wird juristisch aufgearbeitet

Heute beginnt vor dem Landgericht in Hof der Prozess gegen einen jungen Autoraser, der im Februar in Selb einen jungen Kulmbacher mit seinem Pkw erfasst und tödlich verletzt hat. die Staatsanwaltschaft klagt den 21-jährigen Wunsiedler des Mordes an.

Am 6. Februar hatte der 19-jährige Kulmbacher Berufsschüler mit Bekannten in Selb an einer Straße gestanden. Der Angeklagte soll sich an diesem Abend mit seinem Audi mit einem BMW-Fahrer ein Rennen durch die Stadt geliefert haben. Zwei mal soll er auch durch die Straße gerast sein, in der die Berufsschüler standen.

Der BMW-Fahrer hatte schon abgedreht, das Rennen war beendet, da entschloss sich der Wunsiedler nach Überzeugung der Ankläger, nochmal an den Berufsschülern vorbei zu rasen. Dabei erfasste sein Auto den 19-jährigen Kulmbacher, für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Der Autoraser sitzt seit dem Unglück in Untersuchungshaft. Ihm droht eine mehrjährige Gefängnisstrafe. Gegen den BMW-Fahrer, der sich mit ihm zuvor ein verbotenes Autorennen geliefert hatte, wird gesondert verhandelt.