Bandenmäßiger Betrug: Chef und Angestellte von Kulmbacher Handyladen vor Gericht

Wegen Bandenmäßigen Betrugs standen gestern der Chef und drei Angestellte eines Handyladens im Kulmbacher Land vor Gericht. Es ging um Manipulationen beim Abschluss neuer Handyverträge vor rund fünf Jahren. Die Angeklagten wollten das System umgehen, wenn bei Neukunden die Bonitätsprüfung negativ ausgefallen war. Durch veränderte Geburtsdaten oder Adressen sollen sie grünes Licht für den Vertragsabschluss bekommen haben. Das Motiv: Die Angeklagten hätten ihr Gehalt durch Provisionen aufbessern wollen. Von insgesamt 69 Betrugsfällen ist die Rede. Wie die Bayerische Rundschau berichtet, wurde das Verfahren gegen einen Mitarbeiter und den damaligen Praktikanten gegen eine Geldauflage eingestellt. Die beiden anderen Angeklagten haben ein Teilgeständnis abgelegt. Gegen sie soll nächsten Mittwoch das Urteil fallen.