Bayerische Landesvorsitzende der Grünen in Kulmbach: Leerstandsproblematik ist großes Thema

Mit der Leerstandsproblematik in der Kulmbacher Innenstadt hat sich Eva Lettenbauer, die bayerische Landesvorsitzende der Grünen, gestern (Di) bei einem Besuch in Kulmbach auseinandergesetzt. Was ihre Leerstände angehe, habe die Stadt Kulmbach viel Potenzial, könnte aber lebendiger sein. Beispielsweise durch Treffpunkte und Grünflächen für die Bürger. So das Fazit der Landesvorsitzenden nach einer Stadtbegehung und einem Gespräch im Stadtbauamt. Leerstände in Bayern sollten grundsätzlich für Kunst und Kultur genutzt werden, so Lettenbauer. Wichtig sei es allerdings auch, die Kommunen bei der Bewältigung von Leerständen nicht alleinzulassen.

Außerdem Thema waren der Demografische Wandel und die Überalterung der Gesellschaft. Hier wurde angeregt, ältere Menschen bei dem Verkauf ihrer Häuser zu unterstützen, Beratungsstellen zu schaffen und durch Wohnungs- oder Häuserbörsen die Kommunikation anzuregen.

Was den Leerstand an Geschäften angeht, sehe die Lage schlimmer aus, als sie tatsächlich ist, heißt es indessen aus dem Kulmbacher Rathaus. Auch aus dem Grund, weil die Leerstände an sehr präsenter Stelle seien. Dennoch gebe es in Kulmbach mindestens genauso viele Neueröffnungen wie Ladenschließungen.