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Bayern diskutieren Last-Minute-Transfers: Süle bleibt

München (dpa) – Beim FC Bayern debattieren die Bosse mit Trainer Julian Nagelsmann kurz vor Ende der Transferfrist weiter intensiv mögliche Veränderungen im Münchner Kader. Nagelsmann schloss am Freitag in der Pressekonferenz zum Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC keine Last-Minute-Aktivitäten aus.

Der Trainer berichtete von Gesprächen mit dem Vorstand um Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. «Wir machen unseren Job. Wir diskutieren alle möglichen Varianten, die nicht zwingend nur auf Neuzugänge schließen lassen, sondern auch die vorhandene Kaderstruktur.» Nagelsmann deutete damit an, dass auch noch Spieler abgegeben werden könnten. Einige Nachwuchsakteure könnte mangels Chancen verliehen werden.

Zum angeblichen Interesse des Rekordmeisters an den Nationalspielern Matthias Ginter und Jonas Hofmann von Borussia Mönchengladbach sagte Nagelsmann: «Es ist in beiden Fälle nicht ansatzweise konkret.»

Gladbachs Manager Max Eberl sprach am Freitag fast zeitgleich von «Gerüchten». Er telefoniere häufig mit seinem Kollegen Salihamidzic, aber ein Bayern-Interesse an Abwehrspieler Ginter habe man «konkret nicht besprochen», sagte der Gladbacher Sportdirektor.

Ginter könnte 2022 ablösefrei wechseln. Das gilt in München auch für Niklas Süle, den der Gladbacher dann ersetzen könnte. Einen Verkauf von Süle noch bis zum kommenden Dienstag, der letzten Frist für Transfers in diesem Sommer, schloss Nagelsmann auf Nachfrage aus. Er bescheinigte dem Nationalverteidiger «eine sehr gute Entwicklung».

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