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Bedford-Strohm: Dauerhafte Hilfe für Flüchtlinge von Moria

Athen/Berlin (dpa) – Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat mit «Trauer und Entsetzen» auf die Bilder vom brennenden Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos reagiert. «Das Ausmaß des Brandes lässt Schlimmes befürchten. Noch ist unklar, ob Menschen zu Tode gekommen sind. Meine Befürchtungen sind groß. Und meine Gebete intensiv», sagte Bedford-Strohm am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

«Das Leid, das tausende Menschen dort seit Monaten ertragen, lässt sich kaum in Worte fassen», sagte der bayerische Landesbischof. Obwohl seit langer Zeit auf die Zustände hingewiesen werde, hätten nur wenige Menschen das Lager verlassen dürfen. «Jetzt muss den Menschen sofort und dauerhaft geholfen werden.» Das Flüchtlingslager Moria ist seit Jahren heillos überfüllt. Derzeit leben dort nach Angaben des griechischen Migrationsministeriums 12 600 Migranten. Gebaut wurde es für 2800.