Bei Recaro gehen die Lichter aus: Die Recaro Group gibt den Standort Marktleugast auf

Ende des Monats ist Schluss, dann werden keine Recaro-Kindersitze mehr in Marktleugast im Landkreis Kulmbach produziert. Betroffen sind knapp 120 Mitarbeiter in Marktleugast und weitere 70 weltweit. Sie sollen mit einer Transfergesellschaft aufgefangen werden.
Die Recaro Child Safety GmbH & Co KG stellt ihren Betrieb ein. Grund sind die schlechten Geschäfte. Recaro hat seit längerem mit Umsatzeinbußen und Verlusten zu kämpfen, sagte Geschäftsführer Ralf Kindermann der Bayerischen Rundschau.

Zum 31. Juli wird zunächst der reguläre Geschäftsbetrieb eingestellt, bis Ende des Jahres sollen noch Kindersitze und Kinderwagen verkauft werden und ein weiteres Jahr bleibt der Kunden-Service bestehen, auch wegen der Gewährleistungen.

Recaro hatte in der Vergangenheit umfangreiche Maßnahmen eingeleitet um die Kosten zu senken und sich besser auf dem Markt zu positionieren heißt es, das habe aber nicht ausgereicht.
Recaro Child Safety gehört zur Recaro Group mit 2.400 Mitarbeitern und einem Umsatz von 540 Millionen Euro.