Andrea Trinchieri gestikuliert am Spielfeldrand., © Tobias Hase/dpa/Archivbild

«Berg wurde zum Everest»: Bayern bleibt Mini-Chance

Für den historischen ersten deutschen Einzug ins Final Four der Euroleague braucht der FC Bayern München eine Basketball-Sensation. Das 66:75 gegen den FC Barcelona in Spiel drei der Serie im Modus best-of-five am Mittwochabend hinterließ beim deutschen Topteam Spuren. «Wir haben schlecht angefangen, indem wir neun Punkte an Nico Laprovittola gaben und acht Freiwürfe im ersten Viertel an Nikola Mirotic. So wurde der Berg, der zu besteigen war, ein Everest», bilanzierte Bayern-Trainer Andrea Trinchieri.

Mit einem 1:2-Rückstand wird Spiel vier am Freitagabend (20.45 Uhr/Magentasport) nun zu einer K.o.-Situation für die Münchner. «Sie sind der Favorit und wir sind definitiv der Underdog mit verletzten Spielern. Es ist jetzt wie immer: Du nimmst deinen Rucksack mit heim, der voll mit Mist ist, schaust dir das an und versuchst, Lösungen zu finden», sagte Trinchieri. Das Final Four der Euroleague steigt von 19. bis 21. Mai in Belgrad. Bisher hat es noch kein deutsches Team in diese Runde der besten vier Teams geschafft.