Berufungsprozess Innstrasse: Angeklagter scheint um Mordvorwurf herumzukommen

Am Landgericht Bayreuth läuft derzeit der Berufungsprozess im Mordfall „Innstraße“. Auf der Anklagebank sitzt ein zweites Mal ein 38-jähriger Deutsch-Türke. Er soll im April 2017 bei einem Raubüberfall einen Rentner mithilfe eines Komplizen ausgeraubt und ihm tödliche Verletzungen zugeführt haben. Bei dem Prozess sind nun vier Verhandlungstage absolviert. So wie es derzeit aussieht, wird der Angeklagte wohl um den Mordvorwurf herumkommen. Die Gerichtsmedizin kann das nicht zweifelsfrei beweisen und Zeugen gibt es ja bekanntlich keine mit Ausnahme des damaligen Komplizen. Und der hat eine eigene Auffassung von Wahrheitsfindung. Bilanz des Prozesses bisher: der Angeklagte könnte vergleichweise glimpflich davon kommen. Wer was genau dem Rentner angetan hat, könnte ungeklärt bleiben. Der Prozess wird in vier Wochen fortgesetzt.