Betrugsprozess in Kulmbach: aus Angst vor Ehemann Gelder veruntreut

Sie hat bei ihrer Firma 40.000 Euro veruntreut, dafür hat eine 60-Jährige jetzt eine Freiheitsstrafe auf Bewährung bekommen. Vor dem Amtsgericht Kulmbach legte die Buchhalterin ein Geständnis ab. Ihr Motiv ist ungewöhnlich: sie handelte aus Angst vor ihrem gewalttätigen Mann, heißt es in der Bayerischen Rundschau heute. Aber nicht etwa, um sich persönlich zu bereichern, sondern um seine teuren Hobbys, – Autos, Motorräder und Waffen – zu finanzieren. Im Mai 2015 war der Betrug aufgeflogen. Der Wirtschaftsprüfer hatte Unstimmigkeiten in der Buchhaltung des Unternehmens entdeckt.