Bevölkerungsentwicklung: Kulmbach verliert nicht so viele Einwohner wie erwartet

Der Landkreis Kulmbach hat in den letzten Jahren nicht so viele Einwohner verloren, wie erwartet. Das geht aus den neuesten Zahlen des bayerischen Landesamtes für Statistik hervor, das die letzte Volkszählung ausgewertet hat.

Im Kulmbacher Landkreis leben mit Stichtag 31.12.18 genau 71.845 Menschen. Das sind nur rund 1.000 weniger als bei der letzten Zählung im Jahr 1987. Der demographische Wandel trifft uns also auch, aber bei weitem nicht so schlimm, wie noch vor einige Jahren befürchtet. Wachstumsregionen im Landkreis sind Neudrossenfeld (3.753), Himmelkron (3.530) und Mainleus (6.463). Am meisten verloren hat die Stadt Kulmbach mit rund 1.300 von 27.200 Einwohnern auf 25 900.

In den Landkreisen Lichtenfels ( 66.800) und Kronach (67.100) leben mit jeweils rund 67.000 Menschen immer noch weniger Bürger als in Kulmbach.

Im oberfränkischen Vergleich steht Bamberg mit einem Plus von rund 27.000 Einwohnern an erster Stelle, gefolgt von Forchheim, dann Bayreuth und Coburg – Einwohner verloren haben Hof mit rund 10.000 und Wunsiedel mit rund 15.000.