Blicke hinter die Festspielhausfassade: Direktor von Berg spricht beim Richard-Wagner-Verband

Die Festspielsaison in Bayreuth ist vorbei, die Sanierung des Festspielhauses läuft längst wieder weiter, und spätestens zum 150.sten Jubiläum in acht Jahren soll das Opernhaus von Richard Wagner komplett renoviert sein. Diese Marke hat Holger von Berg ausgegeben, geschäftsführender Direktor der Richard Wagner Festspiele in Bayreuth und neben Katharina Wagner gleichberechtigter Festspielleiter.
Er gibt Mitte des Monats beim Richard-Wagner-Verband in Bamberg Einblicke in seine Arbeit, bei der es meistens darum geht, Geld für die zig Millionen schwere Renovierung zu beschaffen.

Vorab gibt’s einen genaueren Sachstand: Die Fassade des Festspielhauses sei schon fertig, als nächstes sind Umbauten für den Brandschutz und den barrierefreien Zugang für die Besucher dran – und eine Klimaanlage, bisher sind die Festspiele im Sommer für die Zuschauer eine recht hitzige Angelegenheit.
Von Berg will auf jeden Fall eine Blamage wie 2013 vermeiden, als das Festspielhaus prompt zum 200. Geburtstag von Richard Wagner in Baugerüste gehüllt dastand, und er will die Kartenverkauf weiter modernisieren, leichter und schneller soll es gehen und der Schwarzmarkt soll eingedämmt werden.

Der Vortrag von Bergs in Bamberg findet am 16. Oktober Uhr im Hotel Bamberger Hof statt , Beginn ist um 19 Uhr 30, der Eintritt ist frei.