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Brand beim Lebenswerk: Angeklagter schweigt zum Prozessauftakt

Am Bayreuther Landgericht hat heute Vormittag (Di) der Prozess gegen den Mann begonnen, der im Sommer 2020 das Feuer beim Lebenswerk im Bayreuther Industriegebiet gelegt haben soll. Zum Prozessauftakt hat der 26-Jährige geschwiegen und über seinen Anwalt erklären lassen, erst zu einem späteren Prozess-Zeitpunkt Aussagen machen zu wollen. Dem gebürtigen Lichtenfelser wird nicht nur die Brandstiftung in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung zur Last gelegt. Er soll 2020 in Bayreuth über ein Dutzend Einbrüche verübt haben. In das Lebenswerk soll er damals morgens um kurz nach zwei Uhr eingebrochen sein. Seine Beute soll aus etwas Bargeld bestanden haben, das Feuer scheint in der Küche gelegt worden zu sein. Womit und aus welchem Grund, ist noch nicht geklärt. Der Prozess wird im Januar fortgesetzt.

Der Brand hat die Werkstatt für Menschen mit Behinderung zerstört und für einen Millionenschaden gesorgt.