Brandstifterprozess: Gutachten über den angeblichen Kopf des Kulmbacher Trios

Im Prozess um die Brandserie an Ostern im Kulmbacher Land schweigt der dritte Angeklagte bisher weiter. Drei junge Männer im Alter von 18 bis 21 Jahren sind angeklagt, über Ostern fünf Brände im Raum Kulmbach gelegt und dabei 300.000 Euro Schaden angerichtet zu haben.
Daneben geht es um Vandalismus in Parkhäusern, Aufbruch von Parkschein- und Zigarettenautomaten.
Der älteste des Trios ist von seinen beiden Komplizen im Prozess vor der Jugendkammer des Landgerichts Bayreuth schwer belastete worden. Er sei der Anführer gewesen, habe die Anweisungen gegeben, sowohl zu Einbrüchen und Diebstählen, als auch zu den Brandstiftungen um Spuren zu verwischen.
Der angebliche Kopf des Trios schweigt bisher, er ist seit seiner Festnahme nach der Brandserie in der Psychiatrie untergebracht.

Heute soll ein Gutachter gehört werden, der den 21-Jährigen psychiatrisch untersucht hat.