Brauer schlagen Alarm: Verein Bierland Oberfranken unterstützt offenen Brief

Der Verein Bierland Oberfranken e.V. unterstützt eine Initiative der deutschen Brauereien, die in einem offenen Brief auf die immer dramatischere wirtschaftliche und finanzielle Lage der Branche aufmerksam machen. Zu den Unterzeichnern gehören große Brauereien, wie die Kulmbacher, aber auch etliche Privatbrauereien in Oberfranken.

Die geschlossene Gastronomie im ersten und zweiten Lockdown, keine Aussicht auf ein Ende und verbotene Festveranstaltungen hätten zu einem Zusammenbruch des Fassbiermarktes geführt, die Brauereien hätten einen maßgeblichen Teil ihres wirtschaftlichen Fundaments verloren, heißt es da. Ware im Wert von vielen Millionen Euro habe wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums bereits vernichtet werden müssen.

Vielen der überwiegend mittelständischen und handwerklichen Brauereien, die bis auf wenige Ausnahmen bei Hilfsmaßnahmen bisher leer ausgehen, drohe die Insolvenz und es ständen zahllose Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Gefordert wird in dem offenen Brief eine Ausweitung der Fixkostenerstattung auf verderbliche Ware, Brauereigaststätten als Gastronomiebetriebe anzuerkennen, die so genannte Biersteuermengenstaffel wieder einzuführen, zusätzliche steuerliche Belastungen zu vermeiden und unter anderem vor allem eine verlässliche und transparente Öffnungsstrategie.

Der Brief im Wortlaut: Herunterladen