Bundeswehr als Rettungsanker: Situation in Kulmbacher Seniorenheimen ist prekär

„Die Lage hier in Kulmbach ist tatsächlich prekär“ – so hat Dr. Tobias Gamberger von der Bundeswehr, die aktuell in drei Kulmbacher Seniorenheimen hilft, die derzeitige Situation dort beschrieben. Insgesamt 54 Soldaten sind seit dieser Woche in der Brenkstraße, „Am Rasen“ und im Wirsberger Heim „Pro Seniore“ im Einsatz, dorthin sollen noch drei bis vier weitere kommen. Aus gutem Grund:

Allein dort hat es bereits über zehn Corona-Todesfälle gegeben, in den beiden Kulmbacher Heimen jeweils noch mehr. Doch alle Hoffnung liegt auf dem Einsatz der Soldaten, die teilweise auch im Pflegebereich ausgebildet sind. Allerdings glaube Gamberger nicht, dass die Arbeit Ende Januar beendet sein werde.

Landrat Klaus-Peter Söllner zeigte sich bei einer Pressekonferenz heute im Landratsamt äußerst dankbar und lobte die bisherige Arbeit der Soldaten.