Busunglück in Karlsruhe: Gutachten untersucht Unfallhergang und Auslöser

Warum ein Reisebus aus Bayreuth bei Karlsruhe auf einen Mülllaster aufgefahren ist und wie sich der schlimme Unfall Ende Juni auf der A 5 zugetragen hat, das sind Fragen, die zur Zeit ein Gutachter untersucht.

Wie die Polizei in Karlsruhe auf Radio Plassenburg-Anfrage mitteilt, wird das Gutachten gerade erstellt. Ergebnisse und genauere Erkenntnisse liegen noch nicht vor. Dazu gehört auch, dass der Bus eines Bayreuther Reiseunternehmens genau untersucht wird. Geklärt werden muss unter anderem, ob menschliches Versagen zu dem verheerenden Unfall geführt hat oder ein technischer Defekt. Eine Frage dabei ist zum Beispiel, ob der Reisebus einen Abstandsmesser an Bord hatte.

Der Bayreuther Reisebus war am 27. Juni auf der A 5 bei Karlsruhe verunglückt – mit einer Reisegruppe aus Kulmbach, Kronach und Burgkunstadt an Bord. Die 30-jährige Reisebegleiterin eines Kulmbacher Reisebüros war bei der Kollision mit dem Mülllaster ums Leben gekommen, weitere 31 Personen wurden verletzt, zwei davon schwer, unter anderem der Fahrer des Busses.