© Philipp von Ditfurth

CO2-Ampeln für Schulen: Rotes Licht für schlechte Luft

Wenn das Licht grün leuchtet, ist die Luft frisch – wenn es rot leuchtet, muss sofort gelüftet werden. So funktioniert die sogenannte CO²-Ampel, die von der Firma FabLab und der Uni Bayreuth für Schulen entwickelt worden ist. Das Gerät misst den CO²-Gehalt der Raumluft und meldet, sobald gelüftet werden muss.

Vorteile der Anlage sind, dass sie nicht viel Platz wegnimmt und einfach anzubringen ist. Zusätzlich wird darauf der CO²-Gehalt der letzten vier Wochen gespeichert. Sinnvoll ist das, wenn bei einem Schüler oder Lehrer eine Corona-Infektion registriert wird.

Es gibt aber auch Schulen, die sich gegen die Verwendung dieser Ampeln entschieden haben, beispielsweise das Berufliche Schulzentrum Kulmbach. Der Grund: das System hilft nicht beim Luftaustausch, sondern gibt nur das Signal zum Lüften.

das System hilft nicht beim Luftaustausch, sondern gibt nur das Signal zum Lüften.