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Coach Klauß würde Matchplan-Erklärungen nicht wiederholen

Nürnberg (dpa/lby) – Der Nürnberger Trainer Robert Klauß war von der Aufmerksamkeit um seine Matchplan-Erklärungen verblüfft. Er sei darüber überrascht gewesen, sagte der Coach des Fußball-Zweitligisten am Freitag, «wusste aber auch, dass es relativ schnell vorbei sein wird.» Klauß hat nach eigener Aussage nicht so viel mitbekommen, weil er selber nicht in den Sozialen Netzwerken vertreten ist. «Mit dem Wissen von Jetzt würde ich es wahrscheinlich nicht mehr tun, weil ich diese Aufmerksamkeit nicht brauche», sagte der 36-Jährige vor dem Gastspiel beim Karlsruher SC am Sonntag (13.30 Uhr).

Klauß hatte nach dem 1:2 am Sonntag gegen den FC St. Pauli auf die Frage eines Journalisten bei der Pressekonferenz seinen Spielplan erklärt. Dabei sprach Klauß unter anderem von «Pressinglinie eins» und einem «asymmetrischen Linksverteidiger».

Er konnte eine Ansicht teilen, dass sich manch ein Fußball-Fan vielleicht vor den Kopf gestoßen gefühlt habe, «ich finde aber auch nicht, dass ich mich dafür schämen muss», betonte der FCN-Coach, da er eine «adressatengerechte Sprache» gewählt habe. «Spieler bekommen von mir ganz klare, andere Handlungsanweisungen.»

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