Corona-Alltag in den Kulmbacher DIE KITA-Einrichtungen: Mitarbeitende kommen an Belastungsgrenze

Der Spagat der vergangenen Monate zwischen Infektionsschutz, Dokumentation und pädagogischem Auftrag hat die Mitarbeitenden der DIE KITA-Kindertagesstätten im Landkreis Kulmbach an ihre Belastungsgrenze gebracht. Wie DIE KITA in einer Mitteilung schreibt, brächten die derzeitigen Vorgaben für den Einrichtungsbesuch auch nur wenig Erleichterung. Die Erzieherinnen und Erzieher seien Archivare, Feuerwehrkräfte und Ärzte gleichzeitig, heißt es. Ein großes Problem sei es, selbst entscheiden zu müssen, ob die Kinder gesund sind oder doch Anzeichen für eine Corona-Infektion vorliegen, sagt Monika Hoffmann, Leiterin des Paul Gerhardt-Kindergartens in Kulmbach. Die Verantwortung sei sehr groß.

Hinzu kämen viel Bürokratie und Dokumentation – das schon an der Eingangstür. Zusätzlich würde der Umgang mit den Corona-Maßnahmen viel Zeit kosten, heißt es weiter. Zu bewerkstelligen sei das nur, solang kein Mitarbeiter fehlt. Zeit zum Aufatmen bleibe dabei nur wenig, bedauern die Erzieher in den DIE KITA Einrichtungen und auch der pädagogische Anspruch leide unter den Auflagen. Die Unsicherheit sei noch immer groß. Und die unbeantwortete Frage, wie es weitergeht.