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Corona-Impfungen stocken auch in Oberfranken: Es gibt Beschwerden der Länder beim Bund

Die jetzt angelaufenen Corona-Impfungen werden nach Ansicht von  SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach bis Ende März keinen nennenswerten Einfluss  auf die Pandemie-Entwicklung haben. Grund sei die geringe Menge an Impfstoff, die Deutschland habe, so Lauterbach.
Hintergrund ist, dass Hersteller Biontech die Lieferung für die erste Januarwoche komplett abgesagt hat.

Während der Gesundheitsexperte auf eine Verlängerung des Lockdown drängt, fordert Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml, der Bund müsse bei Terminfragen zum Impfstoff verlässlicher werden. Gestern hatte es Beschwerden gegeben.

Wer einen Termin zur Corona-Impfung vereinbaren will, muss sich zum Beispiel in Bayreuth gedulden. Wie das dortige Landratsamt mitteilt, sind alle Termine bis 4.Januar vergeben. Weitere Termine können derzeit noch nicht vereinbart werden, da nicht sicher ist wie viele Impfdosen nach Bayreuth geliefert werden und vor allem wann. Die Gesundheitsministerin spricht vom 8. Januar, der Termin sei mit Hersteller Biontech vereinbart, danach soll er es ab 18. Januar eine wöchentliche Lieferung geben. Radio Plassenburg Hörer haben uns berichtet, dass auch sie gestern  im Impfzentrum vertröstet werden mussten, weil kein Impfstoff mehr da war.