Corona-Lage: In Kulmbach gelten neue Beschränkungen

 

Seit gestern Nachmittag (Di) gilt im Landkreis Kulmbach eine neue Allgemeinverfügung, die die Kontaktbeschränkungen wieder verschärft. Die Regeln gelten zunächst für eine Woche.

Grund ist, dass der Landkreis Kulmbach mit 38 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen den Inzidenzwert von 54 überschritten hat. Die neuen Maßnahmen betreffen alle den Freizeitbereich.

Der Kulmbacher Landrat Klaus-Peter Söllner bezeichnet den Inzidenzwert als besonders bedauerlich, vor allem, weil der Wert im Landkreis Kulmbach vor einer Woche noch bei Null lag.

Die positiven Testergebnisse ließen sich alle auf vier bis fünf Infektionsstränge zurückverfolgen, so Söllner. (Bild).

Er gibt allerdings auch zu bedenken, dass in den letzten Tagen sehr viel getestet wurde, wodurch die Zahlen  angestiegen seien. Die Allgemeinverfügung gilt vorerst eine Woche. Die Maßnahmen seien aber nicht zu vergleichen mit einem weiteren Lockdown betont der Kulmbacher Landrat.

Die wichtigsten Punkte:

– auch Grundschüler müssen jetzt im Unterricht  eine mund-Nasen-Maske tragen

Sollte ein Schüler Erkältungssymptome haben, muss er künftig einen negativen Coronatest oder ein  

  ärztliches Attest vorlegen, um wieder am Unterricht teilnehmen zu können

– im öffentlichen Raum dürfen sich statt zehn, bis auf Weiteres nur noch Gruppen von fünf, nicht einer

  Familie angehörige Personen treffen.

Aktuell sind 41 Personen bei uns mit Corona infiziert. Rund 150 Schüler und 20 Lehrer sind in Quarantäne.

Sollten die Zahlen weiter steigen, werde es weitere Einschränkungen geben müssen, hieß es gestern. Morgen oder am Freitag soll darüber entschieden werden.