© Bodo Schackow

Corona-Teststrategie im Landkreis Kulmbach: Keine Überlastung in Sicht

Bayern hält auch weiterhin an seiner einzigartigen Corona-Teststrategie fest, das hat Ministerpräsident Markus Söder gestern (Di) nochmal bestätigt. Und das, obwohl Experten vor einer Überlastung der Labore warnen. Im Landkreis Kulmbach ist momentan keine Überlastung in Sicht. Zum einen sei gerade kein größeres Infektionsgeschehen zu erkennen, zum anderen habe es das Gesundheitsamt Kulmbach in den letzten Wochen geschafft, Infektionsketten zu unterbrechen, sagt Oliver Hempfling, der Leiter der Corona-Koordinierungsgruppe am Landratsamt. Aber auch der Teil-Lockdown mache sich langsam bemerkbar. Gestern (Di) waren rund 100 Personen im Corona-Testzentrum in der Flessastraße in Kulmbach. Im Durchschnitt sind es 150 bis 200 Personen. Die meisten hätten triftige Gründe für ihre Abstriche. Dass sich Menschen aus Spaß immer wieder testen lassen, sei nicht zu erkennen, so Hempfling.

Dem Landkreis kommt außerdem die gute Regelung mit einem Labor in Ebersberg zu Gute. Noch am selben Tag werden die Abstriche von Mitarbeitern des Landkreises Kulmbach oder Bayreuth in das Labor gebracht. Die Auswertung erfolgt dann meistens noch über Nacht.