Corona und die Wirtschaft: Lage in Oberfranken nicht so schlimm wie gedacht aber zu früh für Entwarnung

Die Wirtschaft in Oberfranken ist nicht so hart von Corona getroffen worden, wie man am Anfang befürchtet hat. Etliche Millionen an Corona-Hilfen sind sogar zurück gezahlt worden. Trotzdem ist es für eine Entwarnung zu früh.

Wir müssen höllisch wachsam sein, sagt zum Beispiel der Chef von Glen Dimplex in Kulmbach, Clemens Dereschkewitz. Er hat auf Kloster Banz an einer Teil-Online-Diskussion zu den Corona-Auswirkungen in Oberfranken teilgenommen.  Dereschkewitz ist auch Vorsitzender der Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände vbm und Bayme in Oberfranken. Er geht nach Medienberichten davon aus, dass auch Oberfranken das Niveau von vor der Krise nicht vor 2022 erreichen wird.

In oberfränkische Betriebe sind bis Juni 145,5 Euro an Corona-Hilfen gezahlt worden. Fast sechs Millionen Euro haben insgesamt 750 Firmen zurückgezahlt, weil sie sie doch nicht gebraucht haben.