CSU wehrt sich gegen Vorwürfe der SPD: Wird der Kulmbacher Schlachthof zum Politikum?

Die Debatte um den Kulmbacher Schlachthof droht zum Politikum zu werden. CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzender Michael Pfitzner und Ex-Oberbürgermeister Henry Schramm wehren sich aktuell gegen Vorwürfe der SPD, die Christsozialen würden in der Schlachthofdebatte Wahlkampf betreiben. Die SPD hatte muniert, es werde öffentlich der Eindruck erweckt, dass unter OB Schramm der Neubau eines Schlachthofes vorangetrieben worden sei. Richtig sei, so die SPD, dass die ursprünglichen Neubaupläne von Schramms Vorgängerin Inge Aures stammten. Schramm erklärt dazu jetzt: die Anregung sei von einer SPD-Stadträtin gekommen, der Stadtrat habe sich aber 2010 aus finanziellen Gründen gegen den Neubau entschieden. Pfitzner prangert an, dass es nicht das Problem sei, wer der Ideengeber einer Sache sei. Vielmehr solle die Stadt den Mitarbeitern des Schlachthofes, die vorbildlich und vorschriftsgemäß ihre Arbeit verrichten, den Rücken stärken. Er fordert seine Stadtratskollegen dazu auf, das politische Geplänkel zu lassen. Die zu lösenden Aufgaben seien komplex genug.