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Debatte um den Güterbahnhof in Kulmbach: Offener Brief für Transparenz und breite Prüfung

Ein schönes historisches Gebäude oder ein alter Kasten, der der Zukunft im Weg steht – was ist der Güterbahnhof in Kulmbach? Seit Wochen gibt es Diskussionen in der Stadt und es regen sich immer mehr, die das Gebäude erhalten wollen.
Jetzt schreibt die Initiative „Liebenswertes Kulmbach“ an den Oberbürgermeister und den Stadtrat, an Unipräsident Leible und die Kulmbacher Uni-Dekanin Henkel-Oberländer. Das Ziel ist Transparenz und eine offene Debatte pro und contra Güterbahnhof.

Elsbeth Oberhammer, Dr. Barbara Biella und Andreas Schobert von der Initiative schreiben von einem markanten Gebäude der Kulmbacher Geschichte, aufgegliedert in unterschiedlich hohe Zwischenteile, verziert mit bemerkenswerten Details und von einiger Bedeutung.
Die Möglichkeit, eine Förderung für die Restaurierung des Gebäudekomplexes zu erhalten, wäre zu prüfen und voraussichtlich gegeben, schreibt die Initiative. Sie macht darauf aufmerksam, dass Coburger Architekturstudenten gerade Vorschläge zu einer Alternative für die Entlastungstangente zum Campus arbeiten und dass CVG-Schüler in Kulmbach Material zur Bedeutung des Güterbahnhofs für die Stadt und ihre Geschichte sammeln.
Jetzt fragt die Initiative Liebenswertes Kulmbach, ob es Planungsalternativen gibt, oder eine einspurige Variante der Tangente zur Diskussion steht und fordert, den von unterschiedlicher Seite geäußerten Bürgerwillen zu berücksichtigen und Möglichkeiten zum Erhalt des Gebäudes nochmals ernsthaft zu prüfen.