Der Borkenkäfer breitet sich aus: Pressecker Waldgespräche sollen Zusammenarbeit fördern

Das relativ kühle und feuchte Frühjahr hat in Sachen Borkenkäfer nur für ein kurzes Durchschnaufen gesorgt. Trotz günstiger Witterung wurden in der Region die Zahlen für Warnstufe rot um das sechsfache überschritten. Das ist zuletzt bei dem Pressecker Waldgespräch deutlich geworden, zu dem der heimische Landtagsabgeordnete Martin Schöffel eingeladen hatte und bei dem unter anderem Landrat Klaus Peter Söllner, der Pressecker Bürgermeister Christian Ruppert, Vertreter des Amts für Ernährung Landwirtschaft und Forsten oder der Waldbesitzervereinigung dabei waren. Ganze Waldstücke müssen nach wie vor abgeholzt werden, weil sich der Borkenkäfer so stark ausbreitet. Bei der Käferbekämpfung müssten jetzt alle an einem Strang ziehen, heißt es. Die Waldbesitzervereinigung hat dafür vier zusätzliche Harvester besorgt, die von den Waldbesitzern angefordert werden können. Dieses Miteinander von Waldbesitzern, Ämtern und Verbänden soll auch in Zukunft fortgeführt werden. Das Pressecker Waldgespräch hat im letzten Jahr zum ersten Mal stattgefunden. In diesem Herbst will man sich erneut treffen.