Der Kandidat nennt seine Schwerpunkte: Ingo Lehmann will Oberbürgermeister in Kulmbach werden

Die Universität ist wichtig, aber die Kulmbacher müssen immer noch im Zentrum des Handels stehen. Das sagt Ingo Lehmann, der SPD-Ortsvereinsvorsitzende in Kulmbach und seit gestern Abend offiziell der erste Herausforderer von Oberbürgermeister Henry Schramm im kommenden Frühling bei den Oberbürgermeisterwahlen in der Bierstadt.

Im Gespräch mit unserem Sender hat Lehmann deutlich gemacht, eines der wichtigsten Themen für Kulmbach sei der Uni-Campus, aber eben auch die Kulmbacher, vor allem, wenn es um den Wohnraum geht. Auch sonst gebe es in der Stadt jede Menge Baustellen und Themen, so Lehmann weiter. Er habe jedenfalls in den ersten Stunden nach Bekanntgabe seiner Kandidatur viel Zuspruch erfahren.

Als nächstes muss Lehmann offiziell nominiert werden und dann will er, wie er unserem Sender gesagt hat, um jede Stimme kämpfen.

Bei den anderen Kulmbacher Parteien gibt es noch nichts Konkretes zu einem eigenen Oberbürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahlen im nächsten März.

Die AfD  hat einen angekündigt, aber bisher keinen Namen genannt, die FDP hat einen Namen in der Hinterhand, will aber noch zwei Wochen nachdenken, und bei den Grünen kämpft man mit den Auswirkungen der aktuellen Erfolgswelle. Erstmal, so Kreisvorsitzende Dagmar Keis- Lechner gegenüber unserem Sender, müsse ihre Partei Kandidaten für die Kreis-, Stadt- und Gemeinderäte finden, anschließend werde man über eine OB-Kandidatur nachdenken. Die Grünen-Kreis-Chefin meint, das könnte bis Anfang Oktober passieren. Gewählt wird am 15. März 2020.