Die Folgen des Lockdowns: Schlossbräu am See in Thurnau schließt vorübergehend

Die Corona-Pandemie bringt viele Unternehmer, Geschäfte und die Gastronomie in finanzielle Not, drei Viertel aller bayerischen Wirtshäuser haben Existenzsorgen, ein Viertel steht sogar unmittelbar vor der Schließung. Nach dem Patchwork in Kulmbach hat jetzt auch die „Schlossbräu am See“ in Thurnau beschlossen, Corona bedingt vorübergehend zu schließen. Wie Pächter Frank Bauer im Radio Plassenburg-Gespräch erzählt, gehe es im Moment nicht mehr. Die Kosten laufen weiter, die Einnahmen sind gering und von den versprochenen Hilfsmitteln, der Novemberhilfe, sei bislang noch kein einziger Cent angekommen.

Für Bauer sei es eine schwere Entscheidung, die aber nicht das Ende bedeuten solle. Er wolle sein Restaurant so bald wie möglich wieder öffnen, sobald es Corona und die Situation wieder zulasse.

 

Foto: Schlossbräu am See