DigitalPakt „Schule“: Kulmbacher Schulen stellen schon ihre Wunschlisten zusammen

Fünf Milliarden Euro will der Bund für die Digitalisierung Deutscher Schulen bereitstellen. Es geht um den „DigitalPakt Schule“ zwischen Bund und Ländern.

Radio Plassenburg hat den Ist-Stand an den Kulmbacher Schulen recherchiert und erfahren, dass es hier ein sehr unterschiedliches Niveau der Digitalisierung gibt und die Vorbereitungen für den Digitalpakt laufen.
An den Grund- und Mittelschulen ist die technische Ausstattung eher durchwachsen, hier fordern Fachleute einen allgemein gültigen Standard, damit Schüler nicht benachteiligt werden.
An der Carl-von-Linde Realschule gibt’s es überall WLAN und einige „digitale Klassenzimmer“ . Die Realschule will alle Räume digitalisieren.

Das Markgraf-Georg-Friedrich Gymnasium habe aktuelle einen relativ guten Basisstand, was die Digitalisierung angehe, erklärte Schulleiter Horst Pfadenhauer. Er will sich als nächstes um eine einheitliche Digitalisierung seiner Klassenräume kümmern. Der Breitbandausbau sei auch schon in Planung.

Aktuell sollen alle Schulen beim zuständigen Sachgebiet im Landratsamt ihren Bedarf anmelden – dort gibt es bereits einen eigenen Digitalpakt-Sachbearbeiter. Er soll Bedarf und Aufwand koordinieren. Spannend wird die Frage, wie viel von den geplanten fünf Milliarden Euro bundesweit in Kulmbach ankommen und wie viele Wünsche der Kulmbacher Schulen damit umgesetzt werden können.