DNA-Gutachten liegt vor: Toter in Tannfelder Felsenkeller ist vermisster Mann aus der Gemeinde

Der Tote, den Arbeiter in einem Felsenkeller bei Tannfeld gefunden haben, ist identifiziert. Das hat das Polizeipräsidium Oberfranken der Bayerischen Rundschau bestätigt. Ein DNA-Gutachten hat ergeben, dass es sich bei dem Toten wie vermutet um einen Mann aus dem Dorf in der Nähe von Thurnau handelt, der vor 15 Jahren verschwunden war.
Die Polizei geht nach wie vor von einem Suizid aus, vor allem, weil der Felsenkeller von innen verbarrikadiert war.
Trotzdem bleibt der Fall rätselhaft. Der Mann wollte seinerzeit mit einer Bekannten eine Reise unternehmen, dann war er spurlos verschwunden.
Gefunden hatten ihn Mitarbeiter einer Baufirma, die einige der Felsenkeller in der Gegend im Auftrag der unteren Naturschutzbehörde am Kulmbacher Landratsamt als Quartiere für Fledermäuse herrichten sollten.